UVH für Reben

Echter Mehltau gehört zu den hartnäckigsten Krankheiten im Rebberg. UVH hemmt den Pilz mit Licht und regt die Rebe an, sich selbst zu schützen – ohne Chemie.

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Forschung und Praxis

UV-Licht gegen Mehltau im Rebberg

80–100 %
der Mehltau-Sporen keimen nach der Bestrahlung nicht mehr
−70 %
Sporenbildung des Echten Mehltaus auf behandelten Blättern
−75 %
Falscher Mehltau bei zweimal wöchentlicher Behandlung
1–2×
pro Woche nachts: hielt den Echten Mehltau in Chardonnay so tief wie Fungizide
Befall ohne und mit UV-Licht (ohne = 100)

Unbehandelt Mit UV-Licht

Warum nachts?

Der Pilz repariert UV-Schäden mit Hilfe von Tageslicht. Deshalb behandeln wir die Kultur nachts. Der Pilz kann die UV-Schäden in der Dunkelheit nicht reparieren und muss auf das Tageslicht warten. In dieser Zeit wirkt das UV-Licht.

Quellen →

Warum Licht im Rebbau

Reben brauchen in feuchten Jahren viele Behandlungen. Das belastet Boden, Budget und Arbeitsplan, und im biologischen Anbau ist die Auswahl an Mitteln klein.

Nach einer UVH Behandlung bildet die Rebe vermehrt pflanzeneigene Abwehrstoffe, die Pilze an der Ausbreitung hindern.

Wogegen UVH im Rebbau eingesetzt wird

Echter Mehltau (Oidium)
Der Pilz lebt auf der Oberfläche von Blättern und Trauben. Dort erreicht ihn das Licht direkt.
Falscher Mehltau (Peronospora)
Dieser Pilz wächst im Blattinnern und ist schwerer zu treffen. UVH unterstützt hier die Abwehr der Rebe. Mit Unterstützung eines Luftstroms erzielen wir ein noch besseres Resultat.

Einsatz von UVH in den Reben

Im Rebbau sind die Schädlinge auf und unter den Blättern. Die Luft zieht durch die Pflanzen. Die Blätter bewegen sich und das UVH erreicht auch Blattunterseiten und das Innere der Pflanze. Schädlinge werden abgesaugt und im Ventilator zerkleinert. Ohne Chemie.

Passt UVH zu Ihrem Betrieb?

Sagen Sie uns, welche Kulturen Sie anbauen und auf welcher Fläche. Wir melden uns mit einer Einschätzung.

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